WJSC

Der WJSC ist der Zusammenschluß von Jagdcorporationen, die an Universitäten und Fachhochschulen bestehen. Er bekennt sich zur Förderung ernsten wissenschaftlichen Strebens, zur Pflege der Jagd und deren erhaltenswerten Traditionen, zum studentischen Brauchtum, zu tolerantem Verhalten, zur Freundschaft auf Lebenszeit, zum Tragen von Farben und zur Mensur auf der Grundlage der persönlichen Entscheidung. Embleme des WJSC sind Siegel und Banner mit der Silhouette des Schlosses Wernigerode und die Abwurfstange eines Sechserbockes, die als Reversnadel am linken Rockaufschlag getragen wird.Vorläufer des WJSC war das am 31. Januar 1922 gegründete Kartell Akademischer Jagdverbindungen (KAJV). Die jährlichen Kartelltage fanden im Wechsel an den Orten seiner Mitgliedsverbindungen statt. Am 2. Juli 1927 ging aus dem Kartell, unter der Schirmherrschaft des damaligen Präsidenten des Allgemeinen Deutschen Jagdschutzverbandes, Christian-Ernst Fürst zu Stolberg-Wernigerode, der WJSC mit jährlichem Verbandstag in Wernigerode hervor.

Bis zur Selbstauflösung (am 13. Mai 1934), auf Grund der politischen Entwicklung, gehörten dem WJSC sieben Jagdkorporationen in Berlin, Bonn, Breslau, Tharandt, Dresden, Halle und Leipzig mit 292 Mitgliedern an, von denen nur 57 den zweiten Weltkrieg überlebten.

Am 15. September 1956 wurde in Hannover die Restitution des WJSC beschlossen. Nach zunächst wechselnden Tagungsorten fanden die jährlichen Verbandstage von 1964-1990 in Spangenberg statt. Nach dem Fall der Mauer ergab sich für den Verband 1991 nach 56 Jahren die Möglichkeit seine Verbandstage wieder an seinen Gründungsort Wernigerode im Harz abzuhalten.
Folgende Jagdverbindungen bzw. Jagdcorps sind Mitglieder des Wernigeroder Jagdkorporationen Senioren-Convents: